profamilia Niederbayern e.V. - Newsletter

Fachstelle Täterarbeit häusliche Gewalt

Zielgruppe sind erwachsene Männer, die gegenüber ihrer (Ex-)Partnerin gewalttätig geworden sind.
Täterarbeit beschreibt die gewaltzentrierte Gruppenarbeit unter der Anleitung von zwei Trainer*innen. Ziel ist eine Verhaltensänderung und die Beendigung des gewalttätigen Verhaltens. Dadurch dient Täterarbeit dem Opferschutz und wirkt gewaltpräventiv.
Täterarbeit ist Bestandteil der Interventionskette gegen häusliche Gewalt. Sie findet in Kooperation und Vernetzung mit Institutionen statt, die in ihrem professionellen Handeln mit häuslicher Gewalt befasst sind (unter anderem Justiz, Polizei, Frauenunterstützungseinrichtungen, Kinder- und Jugendhilfe).
Unsere Einrichtung arbeitet nach dem Standard der Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt e. V.

Weiterführende Links:
https://www.bag-taeterarbeit.de/
https://bag-taeterarbeit.de/images/pdf/Merkblatt_Covid-19_Deutsch.pdf

Unsere neue Mitarbeiterin Sonja

Mein Name ist Sonja Schmid und ich bin seit dem 1. Dezember 2020 mit einer halben Stelle Mitarbeiterin der pro familia Niederbayern e. V. Darüber freue ich mich sehr! Meine Aufgabe ist der Aufbau der Fachstelle Täterarbeit häusliche Gewalt. Davor arbeitete ich viele Jahre im Großraum München in der Straffälligenhilfe, in einer Fachstelle für Mediation und in einer Familienberatungsstelle. Zu den Hauptschwerpunkten meiner Arbeit zählten die Themen häusliche Gewalt, Trennung und Scheidung, hochstrittige Paare, Kinderschutz sowie Familientherapie. Sozialpädagogin bin ich seit mehr als 20 Jahren. Zusätzlich absolvierte ich Ausbildungen zur Systemischen Therapeutin (DGSF), zur Mediatorin (DBH) und zur Kinderschutzfachkraft.

Ich habe 52 Jahre angesammelt. Im Dezember bin ich als Oma von zwei wunderbaren Enkelkindern und als Tochter einer 84jährigen Mutter in meine niederbayerische Heimat zurückgezogen.

Hilfe, Hilfe, Hilfe

Liebe Mitglieder, liebe Leser*innen,

in den kommenden Wochen und Monaten stehen einige neue und alte Projekte an, bei denen wir eure Unterstützung brauchen.

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Wonneproppen

Mit unserem Projekt Wonneproppen möchten wir Familien, denen nur ein geringes Einkommen zur Verfügung steht, in den ersten turbulenten Lebensmonaten unterstützen. So sammeln wir in Kooperation mit dm - drogerie markt - an allen proSt - Standorten der dm - Filialen gut erhaltene Schwangerenbekleidung und Babyausstattung. Im Anschluss daran kümmern wir uns darum, die Kleidung zu sortieren, zu verpacken und schließlich auch zu verteilen. Hierbei könnten wir gut eure Hilfe gebrauchen! Wenn du uns also beim Packen oder Verteilen der Wonneproppen-Sackerl unterstützen möchtest, dann meldet euch doch einfach bei uns, die Kontaktdaten findest du hier.

Wenn dir das nicht reicht, du das Projekt einfach super findest und es gerne selbst in die Hand nehmen möchtest, dann ist jetzt deine Chance: Wir suchen jemanden, der sich als Hauptverantwortliche*r um unser Herzensprojekt Wonneproppen kümmern möchte. Dazu müsstest du dich um die Entgegennahme, Verpackung und Verteilung der Spenden kümmern. Wenn du Interesse hast, dann ruf doch einfach kurz an oder schreib eine E-Mail, unsere Kontaktdaten findest du hier.

Umzug

Nachdem unsere alten Räumlichkeiten den Bedürfnissen unserer Mitarbeiter*innen und Klient*innen nicht mehr angemessen sind, können wir voraussichtlich Ende Juni neue Räumlichkeiten beziehen. Ihr findet unser Büro dann im Donauquartier, direkt gegenüber des Hauptbahnhofs.  Jede*r die*/der* schon mal umgezogen ist, weiß wie sehr ein paar helfende Hände dabei gebraucht werden können. Solltest du uns hierbei unterstützen können, würden wir uns wahnsinnig freuen! Gib uns doch einfach kurz Bescheid, dann können wir alles weitere klären.

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Videopodcast „The voice of choice”

“The voice of choice” – so soll der brandneue Videopodcast von pro familia Bayern heißen. Unter Leitung von Klappstuhlproduction sammeln wir verschiedenste Geschichten rund um die Themen Feminismus,  Empowerment und natürlich pro choice. Du würdest gern dabei sein? Du bist musikalisch, kreativ und strotzt nur so voller Tatendrang? Dann mach mit! Ob Jingle, Interviewpartner, hinter oder vor der Kamera – egal was, wir freuen uns über all eure Beiträge! Wenn du Interesse hast, dann ruf doch einfach kurz an oder schreib eine E-Mail, unsere Kontaktdaten findest du hier.

Helfen Sie uns mit ihrer Spende

Unterstützen Sie unsere zahlreichen Beratungs- und Bildungsangebote mit ihrer Spende

Danke

Auch finanziell stellte das Jahr 2020 für uns  eine große Herausforderung dar. Deshalb sind wir froh, dass die Landkreise Passau, Freyung – Grafenau und Regen im vergangenen Jahr ihre freiwilligen Leistungen für die Ehe-, Partnerschafts-, Familien – und Lebensberatungsstellen teils deutlich angehoben haben. Wir sehen dies auch als Anerkennung für die Arbeit der Beratungsstelle und den erheblichen Aufwand, den wir für die Aufrechterhaltung der Beratungsangebote in der Pandemie erbracht haben. Dafür ein Herzliches Dankeschön an die verantwortlichen Entscheidungsträger.

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Podiumsdiskussion "150 Jahre §218": Selbstbestimmung zwischen Gesundheitsversorgung und Strafrecht am 10.05.2021

150 Jahre § 218 ist ein Anlass, auf die Geschichte der Debatten und Positionen zum Schwangerschaftsabbruch zurückzublicken und gegenwärtige Diskurse zu sortieren. Interessant ist, dass Ende des 19. Jahrhunderts drei Entwicklungen zusammengetroffen sind. Mit der Reichsgründung 1871 wurde erstens das Strafrecht neu gefasst. Die jahrhundertelange wechselvolle Geschichte des Umgangs mit Schwangerschaftsabbruch fand damit eine strafrechtliche Verankerung, die frühere Regelungen, die in Teilen höhere Strafen vorsahen, vereinheitlichte. Zeitgleich begann zweitens mit den sich formierenden Frauenbewegungen eine Debatte um Selbstbestimmung und reproduktive Rechte. Drittens wurde in dem um die Jahrhundertwende entwickelten neuen Berufsfeld Soziale Arbeit der Blick auf die Not ungewollt schwangerer Frauen, alleinerziehender Mütter und nichtehelich geborener Kinder gerichtet. Die fachlichen Konzepte und wissenschaftlichen Analysen zu ihrer Unterstützung und Begleitung sind bis heute bedeutsam.

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Gegenwärtig werden Debatten um Schwangerschaftsabbruch in vielen Ländern kontrovers geführt. Einerseits sind in den letzten Dekaden reproduktive Rechte und sexuelle Selbstbestimmung im Völkerrecht verankert und in nationalen rechtlichen Kodizes gestärkt worden. Gleich-zeitig formieren sich länderübergreifend rechtspopulistische und rechtsextreme Bewegungen, die mit dem Thema Schwangerschaftsabbruch eine Rücknahme von sexuellen und reproduktiven Selbstbestimmungsrechten und die Rückkehr zu als traditionell verstandenen Familienmodellen anstreben. Die aktuelle Frage einer ausreichenden gesundheitlichen Versorgung stellt sich gerade in Bayern durch einen erheblichen Rückgang medizinischer Angebote und mangelnder Ausbildungsstrukturen für Schwangerschaftsabbruch. Für die Beratungsarbeit ist ein fachlich angemessener Umgang mit dem widersprüchlichen gesetzlichen Auftrag von Ergebnisoffenheit einerseits und Lebensschutz andererseits immer wieder zu überprüfen. Die Podiumsdiskussion lädt ein zu informierten Rück- und Ausblicken auf Kontroversen, die auch nach 150 Jahren nicht an Schärfe verloren haben. Podiumsgäste

Teresa Bücker, Journalistin und Autorin

Kristina Hänel, Fachärztin für Allgemeinmedizin

Dr. Gisela Notz, Sozialwissenschaftlerin und Historikerin

Sabine Simon, Stellvertr. Vorsitzende der bayerischen Landesarbeitsgemeinschaft der staatlich anerkannten Schwangerschaftsberatungsstellen in freier Trägerschaft

Moderation

Thoralf Fricke, Landesverband pro familia Bayern

Prof. Dr. Barbara Thiessen, Hochschule Landshut, Fakultät Soziale Arbeit

Mitgliederversammlung – 16.04.2021

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Nachdem unsere Mitgliederversammlung im Dezember letzten Jahres coronabedingt leider kurzfristig abgesagt werden musste, ist nun ein neuer Termin geplant. Die Mitgliederversammlung unseres Bezirksverbands pro familia Niederbayern e.V. findet nun am Freitag, den 16.04.2021 um voraussichtlich 19.00 Uhr statt. Jedes Mitglied erhält natürlich noch eine Einladung mit weiteren Details. Auf der Agenda stehen unter anderem auch Wahlen des Vorstands. Nachfolgend möchten wir euch gerne gleich eine Kandidatin vorstellen:

Nina Stelzl als Beisitzerin

„Hallo, mein Name ist Nina Stelzl, ich bin 26 Jahre und komme ursprünglich aus Bad Kötzting in der Oberpfalz. Ich mache gerade meinen Master in Staatswissenschaften an der Uni hier in Passau, an der ich nebenbei auch als Evaluationskoordinatorin im Zentrum für Karriere und Kompetenzen tätig bin. Zu pro familia bin ich über ein Praktikum, das ich vor ein paar Jahren im Rahmen meines Bachelor-Studiums gemacht habe, gekommen. Da die Arbeit dort nicht nur sehr wichtig ist, sondern auch viel Spaß macht, bin ich auch heute noch ehrenamtlich aktiv. Gerne möchte ich mich in Zukunft auch als Beisitzerin des Vorstands engagieren.“

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Bildnachweis: fotolia, pixabay

Kontakt:
pro familia Niederbayern e.V.
Leopoldstrasse 9
94032 Passau

Tel: 0851 - 53121
Fax: 0851 - 7561484
passau@profamilia.de
www.profamilia-niederbayern.de

Spendenkonto:

Sparkasse Passau

IBAN: DE96 7405 0000 0240 0068 90

BIC: BYLADEM1PAS

pro familia ist Mitglied der International Planned Peaenthood Federation (IPPF) und im Paritätischen Wohlfahrtsverband

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