profamilia Niederbayern e.V. - Newsletter

pro familia goes digital - Newsletter 4-2020

Liebe Mitglieder, liebe Leser*innen,

diesmal steht unser Newsletter unter dem Motto "pro familia goes digital". Dies ist eine Auswirkung der Corona-Krise, aber es ist auch eine Chance eine nachhaltige Entwicklung anzustoßen.

Durch eine verbesserte Online-Präsenz und ein größeres digitales Angebot beseitigen wir Zugangshemmnisse, wie lange Fahrtwege oder dadurch bedingten hohen finanziellen Aufwand.

Mit diesem Newsletter möchten wir euch zeigen, durch welche Angebote, Entwicklungen und Ideen pro familia Niederbayern diesen Sprung ins digitale Zeitalter wagen will.

meet.profamilia-bayern

In Zeiten der Klimakrise sollte man auf jede unnötige Reise verzichten. In der Corona-Krise wurde deutlich, wie viele, besonders berufliche, Reisen sich mithilfe von Videokonferenztools vermeiden lassen.

Doch auch diese sind nicht immer problemlos nutzbar, speziell aus datenschutzrechtlicher Sicht ergeben sich häufig Probleme. Da wir dennoch einen großen Wert auf die Gesundheit unserer Mitarbeiter*innen und Klient*innen legen und unseren Planeten schonen wollen, hat sich der Landesverband pro familia Bayern etwas einfallen lassen.

Zusammen mit Cyber4edu  haben wir unser eigenes Tool für Videokonferenzen und Webinare auf meet.profamilia-bayern.de, in Betrieb genommen.

So können unsere Mitarbeiter*innen an verschiedenen Standorten leicht miteinander in Kontakt treten, ohne dabei ihr eigenes Büro verlassen zu müssen.

Da wir die Hoheit über die Datennutzung und die Server besitzen, gibt es bei unserem Tool datenschutzrechtlich keinerlei Bedenken zu äußern.

In Zukunft wird also sowohl Vernetzung, Weiterbildung und Beratung wohl vermehrt online stattfinden.

Natürlich werden alle unsere Angebote, mit Ausnahme von Corona-bedingten Einschränkungen, auch weiterhin vor Ort nutzbar sein.

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Gruppenangebote - jetzt auch online

Nachdem wir einige unsere Angebote in den letzten Wochen, bedingt durch COVID19 und den damit verbundenen Beschränkungen, leider nur sehr eingeschränkt zur Verfügung stellen konnten und bestimmte Angebote komplett aussetzen mussten, gibt es nun diesbezüglich gute Nachrichten.

So haben wir die Zeit nicht ungenutzt gelassen und uns überlegt, wie wir die Angebote in den digitalen Raum verlegen können.

Folgende Veranstaltungen werden ab jetzt zu folgenden Terminen angeboten:

    • Babymassage: Jeden Mittwoch, 17.06. – 15.07.2020 von 14.00 –15.30 Uhr


Eine vorherige Anmeldung ist nötig, damit wir Ihnen alle weiteren Details zukommen lassen können. Auch die Bezahlung ist online möglich.

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Sexuelle Bildung in Zeiten von Corona

Durch die Corona-bedingten Schließungen von Schulen und anderen Bildungseinrichtungen ist auch die sexuelle Bildung in den Hintergrund gerückt. Dieses stellt jedoch ein für die Schülerinnen und Schüler zentrales Thema dar.

Verzichtet man weiterhin auf diese, besteht die Gefahr, dass sie sich selbstständig informieren und dabei an gefährliches Halbwissen oder Falschinformationen aus unseriösen Quellen gelangen. Um dies zu vermeiden, arbeiten wir gerade an verschiedenen Lösungen.

Einerseits stehen wir bereits mit einigen Schulen in Kontakt und versuchen dabei Möglichkeiten zur Umsetzung zu finden. Dabei sind auch digitale Umsetzungsvarianten im Gespräch. Nebenbei arbeiten wir auch an unserem Programm, um es an die neuen Gegebenheiten anzupassen, ohne dabei eine Verschlechterung des Angebots für die Schülerinnen und Schüler in Kauf zu nehmen.

Daneben gibt es auch erste Überlegungen einer digitalen Umsetzung der Angebote zur sexuellen Bildung und zur Prävention sexueller Gewalt für Erzieher*innen in Kindertagesstätten. Auch hierbei stehen wir in engen Kontakt mit den Einrichtungen und den  Mitarbeiter*innen, um eine für alle Seiten bestmögliche Lösung zu finden.

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Die politische Arbeit ruht nicht

Trotz oder gerade wegen der Einschränkungen durch Corona lassen wir unsere politische Arbeit nicht ruhen. Eines unserer momentan wichtigsten und drängendsten Ziele besteht darin, die Versorgungslage zum Schwangerschaftsabbruch in Niederbayern und ganz Ostbayern zu verbessern bzw. überhaupt erst wiederherzustellen.

Nachdem der letzte verbleibende niederbayerische Arzt seine Arbeit im März aus Alters- und Gesundheitsgründen niedergelegt hat, müssen Frauen* nun sehr lange Wege und viel organisatorischen Aufwand auf sich nehmen, um einen Arzt* oder eine Ärztin* zu finden, der oder die einen Abbruch durchführt. Dies ist zudem mit gesundheitlichen Risiken und vermehrten finanziellen Aufwand verbunden.

Um auf diesen Missstand hinzuweisen und an Lösungen zu arbeiten, sind die Landesvorsitzende Stefanie Kauschinger und der Geschäftsführer Thoralf Fricke von pro familia Bayern der Einladung der AsF (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen) gefolgt und haben in einem Webtalk über die Bedingungen ihrer Arbeit und über die schwierige Situation für ihre Klient*innen informiert.

Diese Aufklärungsarbeit ist ein kleiner, aber sehr wichtiger Schritt hin zu unserem Ziel, dass allen Frauen* in ganz Bayern Zugang zu einem sicheren Schwangerschaftsabbruch gewährleistet wird.

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Noch etwas in eigener Sache

Um all diese Angebote, ob digitale Beratung oder Gruppenveranstaltung bis hin zur politischen Arbeit weiter gewährleisten zu können, hat pro familia viele Ressourcen mobilisiert. Nicht nur das Personal zeigt viel Einsatz und Engagement, auch finanziell ist uns ein deutlicher Mehraufwand entstanden. Gleichzeitig sind uns jedoch über mehrere Wochen hinweg wichtige Einnahmemöglichkeiten, wie Teilnehmer*innen- oder Klient*innenbeiträge, weggebrochen. Gerade diese Beiträge finanzieren zu einem großen Teil unsere Beratungsstellen. Daher sind wir nun dringend auf eure Unterstützung angewiesen. Durch eine Spende könnt ihr uns helfen, weiterhin für die Menschen da zu sein, die unsere Unterstützung und Beratung dringend brauchen. Dabei hilft uns jeder Beitrag.

Vielen Dank!

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Bildnachweis: fotolia, pixabay

Kontakt:
pro familia Niederbayern e.V.
Leopoldstrasse 9
94032 Passau

Tel: 0851 - 53121
Fax: 0851 - 7561484
passau@profamilia.de
www.profamilia-niederbayern.de

Spendenkonto:

Sparkasse Passau

IBAN: DE96 7405 0000 0240 0068 90

BIC: BYLADEM1PAS

pro familia ist Mitglied der International Planned Peaenthood Federation (IPPF) und im Paritätischen Wohlfahrtsverband

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