profamilia Niederbayern e.V. - Newsletter

Newsletter 3-2020

Liebe Mitglieder, liebe Leser*innen,

leider geht die Corona-Krise auch an uns nicht spurlos vorüber. Durch die Pandemie rechnen wir mit einem Einbruch an Einnahmen von 30-40%. Als Verein, der sich für sexuelle und reproduktive Rechte, die Prävention von (sexueller) Gewalt und für die Gesundheit von Frauen*, aber auch Männern* einsetzt, sind wir in dieser Zeit leider vermehrt auf eure Hilfe angewiesen. Wir bitten euch daher, dass ihr uns mit einer Spende unterstützt. Jeder Betrag hilft uns dabei unsere wertvolle Arbeit fortzusetzen. Herzlichen Dank!

Umgang mit dem Corona-Virus

Dass auch uns die Corona-Krise betrifft, war absehbar. Da wir als Verein der Gesundheitsbranche angehören und systemrelevante Arbeit leisten, findet bei uns natürlich weiterhin Beratung statt. So waren wir von pro familia Niederbayern deutschlandweit die erste Beratungsstelle, die ihren Klient*innen eine Videoberatung ermöglichte. Außerdem versuchen wir unser Bestes auch andere Angebote weiter aufrecht zu erhalten. So konnte etwa unsere Männergruppe ihr letztes Treffen online abhalten.
Wir sind weiterhin bemüht, dass auch alle anderen Angebote weiteraufrecht erhalten werden bzw. wieder gestartet werden.

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Spende von Gesichtsmasken

Anfang April haben wir gleich zwei Spenden von Gesichtsmasken für Mitarbeitende, Kooperationspartner*innen und Klient*innen erhalten. Besonders in Zeiten von Corona freuen wir uns sehr über eure solidarische Unterstützung! Herzlichen Dank an die fleißigen Näher*innen der Firma Waidlastoffe, an die Materialspenden von LösungsRäume sowie an die Familie Wartlsteiner aus Mangolding!

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Kurz erklärt – „HomeUse“

„HomeUse“ bezeichnet eine Variante des medikamentösen Schwangerschaftsbbruches, bei dem die Klient*in den medikamentösen Abbruch nicht in einer Praxis oder in einem Krankenhaus, sondern daheim vornimmt.
Es gibt unterschiedliche Haltungen sowohl innerhalb der pro familia – Verbände in Deutschland als auch im Kreis der Ärzteschaft zur Forderung der Freigabe des medikamentösen Schwangerschaftsabbruches als „HomeUse“.
Während ein Teil der Vertreter*innen die komplette Freigabe im „HomeUse“ unter telemedizinischer Überwachung befürworten – also ohne, dass die Klient*in zuvor schon einen Termin bei der Ärzt*in hatten – und dies mit Infektionsschutz und den Erfahrungen der „womanonwaves“ begründen, sehen die Kritiker*innen die Gefahr gesundheitlicher Komplikationen im Vordergrund und befürworten eher eine Teilfreigabe - also nach einem ersten Kontrolltermin durch die Ärzt*in – unter telemedizinischer Überwachung.

Schwangerschaftsabbrüche in Polen - Gesetzentwurf zur Beschränkung des Selbstbestimmungsrechts

In Polen protestieren momentan tausende Menschen gegen eine weitere Beschränkung der Selbstbestimmungsrechte von Frauen*. So hat die selbstbestimmungsfeindliche Organisation „Stiftung Leben und Familie“ einen Gesetzentwurf eingebracht, der vorsieht die Indikation eines Schwangerschaftsabbruches wegen Missbildung oder unheilbarer Krankheit der Föten zu verbieten. Somit wäre ein Schwangerschaftsabbruch nur noch in Folge einer Vergewaltigung oder wenn die Gesundheit der Frau gefährdet ist, erlaubt. Der Gesetzentwurf wurde mittlerweile in erster Lesung gebilligt.
Wir von pro familia Niederbayern solidarisieren uns mit den Protestierenden in Polen und fordern das polnische Parlament auf, das Selbstbestimmungsrecht der Frauen* nicht weiter einzuschränken.

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Kontakt:
pro familia Niederbayern e.V.
Leopoldstrasse 9
94032 Passau

Tel: 0851 - 53121
Fax: 0851 - 7561484
passau@profamilia.de
www.profamilia-niederbayern.de

Spendenkonto:

Sparkasse Passau

IBAN: DE96 7405 0000 0240 0068 90

BIC: BYLADEM1PAS

pro familia ist Mitglied der International Planned Peaenthood Federation (IPPF) und im Paritätischen Wohlfahrtsverband

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