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150 Jahre § 218 StGB - Aktionstag für sexuelle Selbstbestimmung

Die Inkraftsetzung des Paragraphen §§ 218 ff. StGB jährt sich 2021 zum 150. Mal und wir finden, das ist Grund genug, bayernweit und bundesweit ein Zeichen gegen die Kriminalisierung von ungewollt Schwangeren zu setzen. Denn, dass Frauen und andere gebärfähige Personen, die sich in einer Schwangerschaftskonfliktsituation befinden und sich eventuell für die Beendigung einer Schwangerschaft entscheiden, aktuell stigmatisiert, verängstigt und von guter medizinischer Versorgung abgeschnitten werden, ist bayernweit von der Großstadt bis hin zur kleinen Ortschaft ein Problem. Auf diese Misslage wollen wir am 15.05. aufmerksam machen! Deshalb wollen wir uns möglichst zahlreich zusammenschließen und gemeinsam ein Zeichen setzen. Dazu sollen sich überall in Bayern im gleichen Format Menschen zu einer Menschenkette zusammenfinden und diese per Video oder Fotos aufnehmen. Aus dem gesammelten Bildmaterial wird dann eine große digitale Menschenkette zusammengefügt, die über Presse und Soziale Medien verbreitet wird, um so Aufmerksamkeit für dieses wichtige Thema zu schaffen.

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Du willst mitmachen und dich auch gegen die Kriminalisierung von ungewollt Schwangeren einsetzen? Folge einfach dieser kurzen Anleitung und schon bist du dabei:

I.Anmeldung: Schreibe bitte eine E-Mail an pia.bayern@profamilia.de mit Angabe von Namen/Bezeichnung der Gruppe/Personen und einer E-Mail-Adresse zur Kontaktaufnahme. So können wir dir den Link zum Upload der Dateien zukommen lassen.

II.Gestaltung der Menschenkette vor Ort: Damit wir bayernweit ein erkennbares Zeichen setzen können, wollen wir die Menschenketten überall gleich gestalten, um ein einheitliches Bild abzugeben. Deshalb sollen für unsere Aktion als Erkennungszeichen Kleiderbügel und Absperrband als Bindeglied zwischen den Menschen verwendet werden. Dazu verbindet ihr jeweils 2 Kleiderbügel mit 1,5m Absperrband. Jede Person kann dann einen Kleiderbügel in die Hand nehmen. So seid zu einer Kette verbunden und könnt zusätzlich den notwendigen Hygieneabstand einhalten. Bitte nimm die Fotos und Videos im Querformat auf. Gerne kannst du auch durch ein Schild oder ähnliches darauf hinweisen, aus welchen Ort du kommst, um so zu verdeutlichen, dass das Problem bayernweit vorliegt.

Zur Gestaltung der Menschenkette, kannst du dir auch nochmal ein Erklär-/Beispielvideo ansehen: https://nextcloud.profamilia-bayern.de/index.php/s/TjW3pcYiDt3CpTC

III. Zeitrahmen: Die Aktion ist im Rahmen des bundesweiten Aktionstages am 15. Mai geplant, an dem sich der §218 StGB zum 150 Mal jährt. Deshalb wäre es ein tolles Statement, die Menschenketten auch an diesem Tag stattfinden zu lassen und über die Sozialen Netzwerke zu teilen. Gerne kannst du die Aktion aber auch schon im Laufe der Woche aufnehmen und uns zukommen lassen. Im Anschluss an den 15. Mai sollen alle Beiträge gesammelt und zusammengeschnitten werden, sodass wir das bayernweite Ergebnis über die Presse und social Media weit verbreiten können.

IV.Upload der Dateien: Im Anschluss an die lokalen Aktionen sollen alle Beiträge bis spätestens Sonntag, den 16. Mai hochgeladen werden. Dafür werden wir Euch über die Mailingliste einen Uploadlink zu einer sicheren Cloud zur Verfügung stellen. Wir bitten, diesen Link vertraulich zu behandeln und nur an bekannte Personen weiterzugeben. Bitte achtet beim Upload darauf, dass kenntliche Personen auf den Videos und Fotos mit der Verwendung des Materials, insbesondere der Verwendung für Presse und social Media einverstanden sind.

Wir freuen uns über jede*n Teilnehmer*in!

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Die Menschenkette reicht dir nicht? Du willst dich noch weitere gegen die Kriminalisierung von ungewollt Schwangeren und für körperliche Selbstbestimmung einsetzen? Dann komm am 15.05.2021 zum Klostergarten in Passau und protestiere mit uns und den anderen Veranstalter*innen des Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung Passau. Weg mit §218!

Wir freuen uns dich zu dort zu sehen!

Digitale Mitgliederversammlung

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Am Freitag den 16.04.2021 wurde unsere Mitgliederversammlung – coronabedingt als videogestützte Versammlung – erfolgreich durchgeführt.

Neben den Berichten der Vorsitzenden Stefanie Öller und des Leiters der Beratungsstellen Thoralf Fricke, dem Kassenbericht von Kassier Klaus Senkmüller, gab es reichlich Diskussionen rund um die Themen sexuelle und körperliche Selbstbestimmung, die ungenügende medizinische Versorgungslage bei Schwangerschaftsabbrüchen und die Verletzung der Persönlichkeitsrechte der Klient*innen durch die „Mahnwachen“ der Selbstbestimmungsfeinde vor der Beratungsstelle.

Im Anschluss daran konnten schließlich die Neuwahlen, die eigentlich im Herbst 2020 bereits anstanden, aber coronabedingt leider verschoben werden mussten, nachgeholt werden. Hierbei wurden die Vorsitzende Stefanie Öller und ihre Stellvertreterin Kerstin Simon in ihrem Amt bestätigt. In das Amt des Kassiers wurde Boris Burkert gewählt, der Klaus Senkmüller ablöst, der nicht mehr zur Wahl antrat.

Als Beisitzerinnen wurde Katja Reitmaier in ihrer Funktion bestätigt und Nina Stelzl wurde neu in den Vorstand gewählt.

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Bildnachweis: fotolia, pixabay

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